Wechselrichter Kompatibilität prüfen
Die Lebensdauer eines Wechselrichters beträgt typischerweise zwischen 10 und 15 Jahren – deutlich weniger als die 25+ Jahre, die moderne Solarmodule halten. Wenn Ihre Solaranlage oder Ihr Balkonkraftwerk plötzlich keine Leistung mehr bringt, ist häufig der Wechselrichter die Ursache. Bei einem anstehenden Wechselrichter-Tausch ist die Kompatibilitätsprüfung der entscheidende erste Schritt. Doch worauf müssen Sie achten, damit der neue Wechselrichter optimal mit Ihrer bestehenden Anlage harmoniert?
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Warum die Wechselrichter Kompatibilität entscheidend ist
Ein Wechselrichter wandelt den Gleichstrom Ihrer Solarmodule in netzkompatiblen Wechselstrom um. Die Kompatibilität zwischen Wechselrichter und Solaranlage beeinflusst direkt die Effizienz und Sicherheit des gesamten Systems. Ein nicht kompatibler Wechselrichter kann zu erheblichen Leistungseinbußen führen oder im schlimmsten Fall Ihre Solarkomponenten beschädigen.
Bei der Prüfung der Wechselrichter-Kompatibilität spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Die elektrischen Kennwerte müssen zur vorhandenen Anlage passen, die Anschlüsse müssen kompatibel sein, und bei manchen Systemen müssen sogar die Kommunikationsprotokolle übereinstimmen. Ohne diese Übereinstimmung wird Ihre Solaranlage entweder ineffizient arbeiten oder gar nicht erst funktionieren.
Die wichtigsten Kompatibilitätsparameter beim Wechselrichter-Tausch
Bevor Sie einen neuen Solar Wechselrichter bestellen, sollten Sie folgende Parameter prüfen:
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1. Leistungskapazität und Dimensionierung
Die Nennleistung des Wechselrichters muss zur Gesamtleistung Ihrer Solarmodule passen. Als Faustregel gilt: Der Wechselrichter sollte etwa 80-120% der Modulleistung abdecken können. Bei einem 1000-Watt-Balkonkraftwerk wäre also ein Wechselrichter mit 800-1200 Watt Nennleistung ideal.
Bei größeren Anlagen mit mehreren Strings (Modulreihen) ist zudem wichtig, dass die Anzahl der MPP-Tracker (Maximum Power Point Tracker) zum Anlagenaufbau passt. Module mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Verschattungssituation sollten an separaten MPP-Trackern angeschlossen werden.
2. Eingangsspannung (DC-Bereich)
Prüfen Sie unbedingt den DC-Spannungsbereich des neuen Wechselrichters. Die maximale Leerlaufspannung Ihrer Modulstrings darf die maximale DC-Eingangsspannung des Wechselrichters nicht überschreiten. Gleichzeitig muss die Mindestspannung für den Start des Wechselrichters (Start-Spannung) von Ihren Modulen erreicht werden können.
Besonders bei kaltem Wetter kann die Spannung der Module um bis zu 25% höher sein als unter Standardbedingungen. Diese Tatsache sollten Sie bei der Dimensionierung berücksichtigen, um teure Schäden zu vermeiden.
3. Ausgangsspannung und Netzanbindung
Der Wechselrichter muss die richtige Ausgangsspannung und Frequenz für Ihr Stromnetz liefern. In Deutschland bedeutet das typischerweise 230V/50Hz für einphasige Anschlüsse oder 400V/50Hz für dreiphasige Anschlüsse. Besonders bei Mikrowechselrichtern für Mini PV Anlagen ist außerdem wichtig, dass sie für die geltenden Netzanschlussregeln (wie VDE-AR-N 4105) zertifiziert sind.
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4. Physische Kompatibilität
Neben den elektrischen Parametern spielt auch die physische Kompatibilität eine wichtige Rolle:
- Passen die Anschlusskabel und Steckverbinder des alten und neuen Wechselrichters?
- Ist der neue Wechselrichter mit den vorhandenen Montagesystemen kompatibel?
- Passt der Wechselrichter von seinen Abmessungen her an den vorgesehenen Platz?
Besonders bei älteren Anlagen können Anpassungen der Verkabelung oder der Montagehalterung erforderlich sein, was zusätzliche Kosten verursacht.
Herstellerkompatibilität: Gleicher Hersteller oder Wechsel?
Oft stellt sich die Frage, ob beim Wechselrichter-Tausch unbedingt ein Modell des gleichen Herstellers gewählt werden sollte. Die Antwort ist: Es kommt darauf an.
Der Austausch mit einem Wechselrichter des gleichen Herstellers bietet mehrere Vorteile:
Die Anschlüsse und Montagevorrichtungen sind oft identisch, was die Installation vereinfacht. Bei integrierten Überwachungssystemen ist die Kompatibilität meist gewährleistet, und die Garantiebedingungen können günstiger sein, wenn Sie beim gleichen Hersteller bleiben.
Andererseits kann ein Wechsel zu einem anderen Hersteller sinnvoll sein, wenn:
Der ursprüngliche Hersteller nicht mehr existiert oder das Modell nicht mehr verfügbar ist. Neuere Modelle anderer Hersteller deutlich bessere Leistungsdaten oder zusätzliche Funktionen bieten. Der Preis-Leistungs-Vergleich klar für einen Wechsel spricht.
Beliebte Hersteller für den Wechselrichter-Ersatz sind unter anderem Hoymiles Wechselrichter, SMA, Fronius oder SolarEdge für größere Anlagen sowie AEconversion oder Enphase für Balkonkraftwerke und kleinere Installationen.
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Schritte zum erfolgreichen Wechselrichter-Austausch
Haben Sie einen kompatiblen Wechselrichter gefunden, steht der eigentliche Austausch an. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Schritte:
1. Vorbereitung und Dokumentation
Bevor Sie den alten Wechselrichter entfernen, sollten Sie folgende Vorbereitungen treffen:
Dokumentieren Sie die bestehende Verkabelung – machen Sie Fotos von allen Anschlüssen, damit Sie später genau wissen, wie der neue Wechselrichter anzuschließen ist. Laden Sie die Bedienungsanleitung des neuen Wechselrichters herunter und lesen Sie sie sorgfältig. Überprüfen Sie, ob Sie alle benötigten Werkzeuge und eventuell erforderliche Adapter haben.
Wie Sie einen defekten Solarwechselrichter selbst austauschen können, erfahren Sie auch in unserem ausführlichen Schritt-für-Schritt Guide.
2. Sicherheitsmaßnahmen
Die Sicherheit steht beim Wechselrichter-Tausch an erster Stelle:
Schalten Sie den AC-Trennschalter aus, um die Verbindung zum Stromnetz zu unterbrechen. Schalten Sie den DC-Trennschalter aus oder trennen Sie die Module vom Wechselrichter. Warten Sie mindestens 5 Minuten, damit sich die Kondensatoren im Wechselrichter entladen können. Prüfen Sie mit einem Multimeter, ob alle Leitungen spannungsfrei sind.
3. Installation und Inbetriebnahme
Nach dem sicheren Ausbau des alten Geräts erfolgt die Installation des neuen Wechselrichters:
Montieren Sie den neuen Wechselrichter an der vorgesehenen Stelle. Schließen Sie die DC-Leitungen (von den Solarmodulen) gemäß der Anleitung an. Verbinden Sie die AC-Leitung mit dem Hausnetz oder der Steckdose (bei Balkonkraftwerken). Schalten Sie zuerst den DC-Schalter und dann den AC-Schalter wieder ein.
Bei der ersten Inbetriebnahme müssen oft bestimmte Einstellungen vorgenommen werden. Folgen Sie hierbei genau der Anleitung des Herstellers. Bei Netzwechselrichtern kann eine Anmeldung bei Ihrem Netzbetreiber erforderlich sein.
Häufige Probleme beim Wechselrichter-Tausch und ihre Lösung
Trotz sorgfältiger Planung können beim Wechselrichter-Austausch Probleme auftreten:
Problem 1: Der neue Wechselrichter startet nicht
Wenn der neue Wechselrichter nach dem Einschalten keine Leistung liefert, prüfen Sie folgende Punkte:
Ist die DC-Eingangsspannung ausreichend hoch? Bei schwachem Sonnenlicht erreichen die Module möglicherweise nicht die Mindestspannung für den Start des Wechselrichters. Sind alle Sicherungen intakt und Schalter eingeschaltet? Wurde der Wechselrichter korrekt konfiguriert (bei manchen Modellen ist eine Ersteinrichtung erforderlich)?
Problem 2: Geringere Leistung als erwartet
Liefert der neue Wechselrichter weniger Leistung als der alte, könnte das folgende Gründe haben:
Suboptimale Dimensionierung – prüfen Sie, ob der neue Wechselrichter zur Anlagengröße passt. Falsche String-Konfiguration – insbesondere bei mehreren MPP-Trackern. Verschmutzung oder Verschattung der Module, die zuvor weniger Auswirkung hatten.
Problem 3: Kommunikationsprobleme
Bei Wechselrichtern mit Monitoring-Funktion können Kommunikationsprobleme auftreten:
Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuelle Version der zugehörigen App oder Software verwenden. Überprüfen Sie die WLAN- oder LAN-Verbindung des Wechselrichters. Bei proprietären Systemen kann ein Herstellerwechsel bedeuten, dass Sie ein neues Monitoring-System einrichten müssen.
Fazit: Auf die richtige Wechselrichter-Kompatibilität kommt es an
Ein erfolgreicher Wechselrichter-Tausch beginnt mit der sorgfältigen Prüfung der Kompatibilität. Die elektrischen Parameter müssen zur vorhandenen Anlage passen, und auch die physischen Anschlüsse sollten berücksichtigt werden. Mit dem richtigen Ersatzwechselrichter können Sie die Lebensdauer Ihrer Solaranlage deutlich verlängern und unter Umständen sogar die Effizienz verbessern.
Beachten Sie, dass bei größeren Anlagen der Austausch des Wechselrichters eine Aufgabe für Fachleute ist. Bei Balkonkraftwerken und kleineren Mini-PV-Anlagen mit Steckverbindungen können auch technisch versierte Heimwerker den Tausch selbst vornehmen – vorausgesetzt, alle Sicherheitsmaßnahmen werden beachtet.
Investieren Sie genügend Zeit in die Recherche eines kompatiblen Modells – diese Vorbereitung zahlt sich durch eine lange und störungsfreie Betriebszeit Ihrer Solaranlage aus. Mit den richtigen Wechselrichter Tauschkits ist der Austausch heute einfacher denn je.
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+ Wie lange hält ein Wechselrichter im Vergleich zu Solarmodulen und wann sollte ich einen Austausch planen?
Ein Wechselrichter hält typischerweise nur 10 bis 15 Jahre, während moderne Solarmodule über 25 Jahre lang zuverlässig Strom produzieren. Das bedeutet: Bei einer 25-jährigen Anlagenlaufzeit werden Sie mindestens einmal den Wechselrichter tauschen müssen.
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Anzeichen für einen notwendigen Austausch sind plötzliche Leistungseinbußen, Fehlermeldungen oder wenn der Wechselrichter komplett ausfällt. Planen Sie den Austausch am besten vorausschauend, wenn Ihr Gerät das 10. Betriebsjahr erreicht – so vermeiden Sie ungeplante Ausfallzeiten. Moderne Ersatzwechselrichter bieten oft bessere Effizienz und zusätzliche Funktionen wie integriertes Monitoring. Für Balkonkraftwerke gibt es mittlerweile auch praktische Tauschkits, die den Austausch erheblich vereinfachen.
+ Welche Leistung sollte mein neuer Wechselrichter haben, wenn ich 1000 Watt Solarmodule installiert habe?
Die richtige Dimensionierung ist entscheidend: Ihr neuer Wechselrichter sollte etwa 80-120% der Modulleistung abdecken können. Bei 1000-Watt-Solarmodulen wäre also ein Wechselrichter mit 800 bis 1200 Watt Nennleistung ideal.
Warum dieser Spielraum? Bei 800 Watt (80%) sparen Sie Kosten und die Module laufen häufiger im optimalen Bereich. Bei 1200 Watt (120%) können Sie auch bei besten Bedingungen die volle Modulleistung nutzen. Für typische 1000-Watt-Balkonkraftwerke sind 800-Watt-Mikrowechselrichter die Standardlösung, da sie die regulatorischen Vorgaben erfüllen. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die VDE-AR-N 4105 Zertifizierung für die Netzanbindung in Deutschland.
+ Was passiert, wenn die Eingangsspannung meiner Solarmodule nicht zum neuen Wechselrichter passt?
Die Eingangsspannung ist kritisch: Wenn die maximale Leerlaufspannung Ihrer Solarmodule die maximale DC-Eingangsspannung des Wechselrichters überschreitet, riskieren Sie teure Schäden am Gerät. Ist die Spannung zu niedrig, startet der Wechselrichter gar nicht erst.
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Besonders tückisch: Bei kaltem Wetter kann die Modulspannung um bis zu 25% höher sein als unter Standardbedingungen! Prüfen Sie daher immer die technischen Datenblätter beider Komponenten. Verwenden Sie ein Multimeter, um die tatsächliche Spannung zu messen. Bei größeren Anlagen mit mehreren Modulstrings sollten Sie auch auf die Anzahl der MPP-Tracker achten. Wechselrichter mit mehreren MPP-Trackern ermöglichen optimale Leistung bei unterschiedlicher Modulausrichtung oder Verschattung.
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+ Kann ich einen Wechselrichter eines anderen Herstellers verwenden oder muss es das gleiche Modell sein?
Sie können durchaus zu einem anderen Hersteller wechseln – es kommt aber auf die richtige Kompatibilität an. Ein Wechsel von beispielsweise einem alten SMA-Wechselrichter zu einem Hoymiles oder Fronius-Modell ist möglich, wenn die elektrischen Parameter passen.
Der gleiche Hersteller bietet Vorteile: identische Anschlüsse und Steckverbinder, kompatible Montagesysteme und oft auch das gleiche Monitoring-System. Ein Herstellerwechsel macht Sinn, wenn der Originalhersteller nicht mehr existiert oder neuere Technologie deutlich bessere Leistung bietet. Bei Balkonkraftwerk-Wechselrichtern sind die Standards oft einheitlicher. Eventuell benötigen Sie Adapter für die Verkabelung, was aber meist unproblematisch ist.
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+ Welche Sicherheitsmaßnahmen muss ich beim Wechselrichter-Austausch unbedingt beachten?
Sicherheit geht vor! Bevor Sie mit dem Austausch beginnen, müssen Sie sowohl die AC- als auch die DC-Seite spannungsfrei schalten. Schalten Sie zuerst den AC-Trennschalter aus (Verbindung zum Stromnetz), dann den DC-Trennschalter (Verbindung zu den Modulen).
Wichtig: Warten Sie mindestens 5 Minuten nach dem Ausschalten, damit sich die Kondensatoren im Wechselrichter vollständig entladen können. Prüfen Sie dann mit einem Multimeter, ob wirklich keine Spannung mehr anliegt. Tragen Sie Elektrikerhandschuhe und verwenden Sie isoliertes Werkzeug. Bei größeren Anlagen sollten Sie unbedingt einen Fachmann beauftragen – bei Balkonkraftwerken mit Steckverbindungen können technisch versierte Heimwerker den Tausch selbst durchführen.
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+ Was bedeutet MPP-Tracker und brauche ich mehrere davon bei meiner Solaranlage?
Ein MPP-Tracker (Maximum Power Point Tracker) ist eine intelligente Funktion im Wechselrichter, die kontinuierlich den optimalen Arbeitspunkt Ihrer Solarmodule findet und so die maximale Leistung herausholt.
Mehrere MPP-Tracker brauchen Sie, wenn Ihre Module unterschiedlich ausgerichtet sind (z.B. Ost-West-Dach), unterschiedliche Verschattung erfahren oder verschiedene Modultypen verwendet werden. Ein Wechselrichter mit 2 MPP-Trackern kann dann jeden String separat optimieren, was bis zu 25% mehr Ertrag bringen kann. Bei einfachen Balkonkraftwerken mit zwei identisch ausgerichteten Modulen reicht meist ein Wechselrichter mit einem MPP-Tracker. Für größere Anlagen mit komplexer Dachstruktur sind Modelle mit 3 oder mehr MPP-Trackern empfehlenswert.
+ Wie finde ich heraus, ob mein neuer Wechselrichter die richtigen Anschlüsse für meine bestehende Verkabelung hat?
+ Mein neuer Wechselrichter startet nicht – was kann ich selbst überprüfen, bevor ich einen Techniker rufe?
Bevor Sie Geld für einen Techniker ausgeben, können Sie mehrere Dinge selbst prüfen. Häufigste Ursache: Die DC-Eingangsspannung ist zu niedrig. Mit einem Multimeter messen Sie die Spannung am DC-Eingang des Wechselrichters. Bei schwachem Sonnenlicht oder verschmutzten Modulen wird möglicherweise die Mindest-Startspannung nicht erreicht.
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Checken Sie außerdem: Sind alle Sicherungen intakt? Sind der DC- und AC-Schalter beide eingeschaltet? Sind alle Kabelverbindungen fest und korrekt angeschlossen? Manche Wechselrichter benötigen eine Erstinbetriebnahme über eine App – prüfen Sie die Bedienungsanleitung. Erst wenn all diese Punkte in Ordnung sind und das Problem weiterhin besteht, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
+ Brauche ich für den Wechselrichter-Tausch spezielle Werkzeuge oder kann ich normales Heimwerker-Werkzeug verwenden?
Für den Austausch eines Wechselrichters benötigen Sie einige Spezialwerkzeuge, aber vieles haben Sie wahrscheinlich bereits. Ein Multimeter ist unverzichtbar zum Spannungsprüfen. Isolierte Schraubendreher und isolierte Zangen sind für die Sicherheit wichtig.
Für die Arbeit mit MC4-Steckern brauchen Sie ein spezielles MC4-Montagewerkzeug zum Öffnen der Verbinder. Ein Kabelschneider und eine Abisolierzange sind hilfreich, falls Kabel angepasst werden müssen. Elektrikerhandschuhe gehören zur Schutzausrüstung. Viele Hersteller bieten auch komplette Solar-Werkzeugsets an, die alle wichtigen Teile enthalten. Für die Dokumentation ist eine Kamera oder Smartphone zum Fotografieren der Anschlüsse wichtig.
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+ Was muss ich bei der VDE-Zertifizierung beachten, wenn ich einen neuen Wechselrichter für mein Balkonkraftwerk kaufe?
Die VDE-AR-N 4105 Zertifizierung ist in Deutschland Pflicht für alle Wechselrichter, die ans öffentliche Stromnetz angeschlossen werden – also auch für Balkonkraftwerke. Diese Norm stellt sicher, dass der Wechselrichter bei Netzstörungen automatisch abschaltet und das Netz nicht gefährdet.
Achten Sie beim Kauf eines Mikrowechselrichters unbedingt auf das VDE-Prüfsiegel im Produktdatenblatt. Wechselrichter ohne diese Zertifizierung dürfen in Deutschland nicht betrieben werden und können bei Schäden zu Problemen mit Versicherungen führen. Zusätzlich wichtig für Balkonkraftwerke: Die maximale Einspeiseleistung von derzeit 800 Watt (ab 2024 geplant 2000 Watt). Seriöse Händler bieten nur VDE-zertifizierte Geräte an. Achten Sie auch auf den integrierten NA-Schutz (Netz- und Anlagenschutz).