Solarerweiterung optimal ausrichten für Höchstertrag

Zusatz-Solarpanels optimal ausrichten

Die richtige Ausrichtung zusätzlicher Solarpanels entscheidet maßgeblich über den Ertrag Ihrer Solaranlage. Wer sein Balkonkraftwerk oder Mini-PV-System erweitern möchte, steht häufig vor der Frage, wie die Zusatz-Solarpanels optimal positioniert werden können. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie durch durchdachte Ausrichtung die Effizienz Ihrer Solaranlage erheblich steigern können.

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Warum die Ausrichtung von Zusatz-Solarpanels entscheidend ist

Die Energieausbeute von Solarmodulen hängt direkt von ihrer Ausrichtung zur Sonne ab. Bei der Erweiterung eines bestehenden Systems mit Zusatz-Solarpanels bietet sich die Chance, durch strategische Positionierung den Ertrag zu optimieren. Während die Hauptmodule möglicherweise bereits fest installiert sind, können zusätzliche Panels anders ausgerichtet werden, um die Stromproduktion über den Tagesverlauf zu maximieren.

Grundsätzlich gilt: In Deutschland erzielen nach Süden ausgerichtete Module mit einem Neigungswinkel von 30-35 Grad den höchsten Jahresertrag. Doch diese Standardlösung ist nicht immer die beste Wahl für Zusatz-Solarpanels. Wenn Ihre Hauptmodule bereits nach Süden zeigen, kann es sinnvoll sein, die Zusatzmodule nach Ost und West auszurichten, um die Stromproduktion morgens und abends zu verlängern.

Ost-West-Ausrichtung: Gleichmäßigere Stromerzeugung über den Tag

Eine innovative Strategie bei der Installation von Zusatz-Solarpanels ist die Ost-West-Ausrichtung. Während nach Süden gerichtete Module ihren Höchstertrag mittags erreichen, produzieren ostorientierte Panels bereits am Morgen Strom und westorientierte liefern bis in die Abendstunden Energie. Diese Kombination führt zu einer gleichmäßigeren Stromerzeugung über den Tag und kann den Eigenverbrauchsanteil signifikant erhöhen.

Diese Strategie ist besonders vorteilhaft, wenn Ihr Stromverbrauch morgens und abends höher ist – etwa wenn die Bewohner berufstätig sind und hauptsächlich vor und nach der Arbeit zu Hause sind. Mit einer solchen Ausrichtung der Zusatz-Solarpanels können Sie bis zu 30% mehr selbst genutzten Solarstrom erzielen, obwohl der Gesamtertrag leicht unter dem einer reinen Südausrichtung liegt.

Verschiedene Neigungswinkel für maximalen Jahresertrag

Neben der Himmelsrichtung spielt auch der Neigungswinkel eine entscheidende Rolle. Für die Erweiterung mit Zusatz-Solarpanels bietet es sich an, unterschiedliche Neigungswinkel zu wählen, um jahreszeitliche Schwankungen auszugleichen:

Ein steilerer Winkel (40-60 Grad) bei nach Süden ausgerichteten Zusatzmodulen optimiert den Winterertrag, wenn die Sonne tiefer steht. Dagegen verbessert ein flacherer Winkel (20-30 Grad) die Sommererträge. Durch die Kombination verschiedener Neigungen können Sie die Stromerzeugung über das Jahr hinweg ausbalancieren und Ertragsschwankungen minimieren.

Der Einsatz von verstellbaren Solarmodulhalterungen ermöglicht es, den Neigungswinkel der Zusatz-Panels saisonal anzupassen. Diese Flexibilität kann den Jahresertrag um weitere 5-10% steigern, erfordert allerdings regelmäßige manuelle Anpassungen.

Verschattungsanalyse vor der Installation von Zusatz-Solarpanels

Bevor Sie Zusatz-Solarpanels installieren, sollten Sie unbedingt eine gründliche Verschattungsanalyse durchführen. Selbst teilweise Verschattungen können die Leistung eines Solarmoduls drastisch reduzieren. Bei der Erweiterung eines bestehenden Systems müssen Sie darauf achten, dass die neuen Module keine Schatten auf die bereits installierten werfen und umgekehrt.

Für die Analyse eignen sich spezielle Apps, die anhand von Standortdaten und der Sonnenbahn den Schattenwurf über das Jahr hinweg simulieren. Alternativ können Sie zu verschiedenen Tageszeiten und Jahreszeiten die potenziellen Montageflächen beobachten und fotografisch dokumentieren. Dies hilft, Überraschungen nach der Installation zu vermeiden.

Falls partielle Verschattung unvermeidbar ist, sollten Sie den Einsatz von Leistungsoptimierern in Betracht ziehen. Diese Geräte minimieren den negativen Einfluss von Teilabschattungen und können bei ungünstigen Standortbedingungen die Erträge der Zusatz-Solarpanels deutlich verbessern. Mehr über diese Technologie erfahren Sie in unserem Artikel „Verschiedene Solarpanels erfolgreich verbinden“.

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Montagesysteme für flexible Positionierung

Die optimale Ausrichtung von Zusatz-Solarpanels erfordert oft spezielle Montagesysteme. Je nach Installationsort stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung:

Für Balkongeländer eignen sich Balkonkraftwerk Halterungen, die eine variable Neigung und Ausrichtung ermöglichen. Bei Flachdächern kommen häufig Aufständerungssysteme zum Einsatz, die verschiedene Neigungswinkel erlauben. Für Fassaden gibt es spezielle Wandhalterungen, die eine optimale Ausrichtung der Zusatz-Solarpanels sicherstellen.

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Bei der Auswahl des Montagesystems sollten Sie nicht nur auf die Flexibilität bei der Ausrichtung achten, sondern auch auf die Stabilität und Witterungsbeständigkeit. Die Halterungen müssen den Zusatz-Solarpanels sicheren Halt bieten und extremen Wetterbedingungen wie Sturm und Schnee standhalten können.

Elektrische Integration von Zusatz-Solarpanels

Die elektrische Verschaltung zusätzlicher Solarmodule erfordert besondere Aufmerksamkeit. Bei der Erweiterung von Balkonkraftwerken oder Mini-PV-Anlagen sollten Sie folgende Aspekte beachten:

Leistungsgrenze des Wechselrichters: Prüfen Sie, ob Ihr bestehender Wechselrichter die zusätzliche Leistung verarbeiten kann. In Deutschland gilt für Balkonkraftwerke eine Einspeisegrenze von 600 Watt (ab 2024 voraussichtlich 800 Watt). Die tatsächliche Modulleistung kann jedoch höher sein.

Kompatibilität der Module: Idealerweise verwenden Sie für die Erweiterung Zusatz-Solarpanels mit ähnlichen elektrischen Eigenschaften wie Ihre bestehenden Module. Bei unterschiedlichen Modultypen können Leistungsoptimierer die Effizienz verbessern.

Für die Verkabelung von Zusatz-Solarpanels benötigen Sie geeignete Verbinder. Solar Y-Kabel ermöglichen die parallele Verschaltung mehrerer Module an einem Wechselrichtereingang. Bei der Installation ist auf die korrekte Polarität und sichere Verbindung zu achten, um Leistungsverluste und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Praxisbeispiel: Optimale Ausrichtung bei begrenztem Platzangebot

Ein typisches Szenario: Sie haben ein Balkonkraftwerk mit zwei nach Süden ausgerichteten Modulen und möchten mit Zusatz-Solarpanels den Ertrag steigern, verfügen aber nur über begrenzte Montageflächen. Eine effektive Lösung könnte so aussehen:

Die beiden Hauptmodule bleiben in Südausrichtung mit optimalem Neigungswinkel von 30°, um den Mittagsertrag zu maximieren. Ein Zusatz-Solarpanel wird mit steilerer Neigung (50°) nach Südost ausgerichtet, um den Morgenertrag zu verbessern. Ein weiteres Panel wird mit gleicher Neigung nach Südwest orientiert, um die Energieproduktion in den Abendstunden zu verlängern.

Durch diese differenzierte Ausrichtung kann die Stromerzeugung über den Tag verteilt werden, was besonders vorteilhaft ist, wenn kein Speicher vorhanden ist. Die steilere Neigung der Zusatz-Solarpanels verbessert zudem die Wintererträge, wenn die Sonne tiefer steht.

Weitere Informationen zur Erweiterung Ihrer Solaranlage finden Sie in unserem Artikel „Mehr Solarstrom durch zusätzliche Module“.

Fazit: Strategische Ausrichtung maximiert den Nutzen von Zusatz-Solarpanels

Die durchdachte Ausrichtung von Zusatz-Solarpanels kann die Effizienz und Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage erheblich verbessern. Statt alle Module identisch auszurichten, lohnt es sich, eine Kombination verschiedener Ausrichtungen und Neigungswinkel zu wählen, die auf Ihr individuelles Nutzungsprofil abgestimmt ist.

Besonders für Balkonkraftwerke und Mini-PV-Anlagen ohne Speicher ist die zeitliche Verteilung der Stromerzeugung entscheidend für den Eigenverbrauch. Durch strategisch platzierte Zusatz-Solarpanels können Sie die Stromproduktion besser an Ihren Verbrauch anpassen und so die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage maximieren.

Berücksichtigen Sie bei der Planung die örtlichen Gegebenheiten, mögliche Verschattungen und die technischen Grenzen Ihres Systems. Mit dem richtigen Konzept werden Zusatz-Solarpanels zu einer wertvollen Erweiterung Ihrer Solaranlage, die den Eigenverbrauchsanteil steigert und Ihre Energieunabhängigkeit erhöht.

+ Wie richte ich Zusatz-Solarpanels optimal aus, wenn ich bereits ein Balkonkraftwerk habe?
+ Welchen Neigungswinkel sollte ich für meine zusätzlichen Solarpanels wählen?
+ Was muss ich bei der Verschattung von Zusatz-Solarpanels beachten?
+ Welche Montagesysteme brauche ich für die flexible Ausrichtung von Zusatzmodulen?
+ Wie verbinde ich zusätzliche Solarpanels elektrisch mit meinem bestehenden Balkonkraftwerk?
+ Lohnt sich eine Ost-West-Ausrichtung bei Zusatzmodulen wirklich mehr als eine reine Südausrichtung?
+ Was sind die häufigsten Fehler bei der Ausrichtung von Zusatz-Solarpanels?
+ Brauche ich spezielle Werkzeuge für die Installation von zusätzlichen Solarpanels?
+ Wie viel mehr Strom kann ich durch optimal ausgerichtete Zusatz-Solarpanels wirklich erzeugen?
+ Welche Rolle spielt der Standort in Deutschland für die Ausrichtung meiner Zusatzmodule?

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